Die Deutsch-Meister sind am Zug!

Ronald Willmann (li.) und Dr. Klaus Eulenberger sind die "Neudeutsch-Meister"
Ronald Willmann (li.) und Dr. Klaus Eulenberger sind die "Neudeutsch-Meister"

 

 

Es deutschelt in Sachsen, und es sächselt in Deutschland. Doch was ist eigentlich deutsche Sprache? Und vor allem: Gibt es überhaupt die deutsche Sprache?

 

Eine endgültige Antwort darauf wollen „Die Deutschmeister“ gar nicht geben – wohl aber viele amüsante, haarsträubende und auch provokante Anmerkungen. „Euch wern mir noch was lern’!“, so der Untertitel ihres Programms, sagt eigentlich schon alles aus über ihre aberwitzigen Bemühungen, der deutschen Sprache auf den Grund zu gehen. Um es vorweg zu nehmen: Die Figuren, welche die beiden Protagonisten Dr. Klaus Eulenberger und Ronald Willmann darstellen, gehen ihr eher auf den Leim. Ob phrasendreschender Fußballprofi, burnout-gefährdeter Beamter, verzweifelnder Marketingstratege, Smartphone-postender Erziehungsberechtigter, desillusionierter Schlager-Analyst, Sprach-Macho oder antiautoritärer Aufpasser – der Wechsel vollzieht sich nahtlos und der Lach-Bogen spannt sich von Goethe über Luca-Geronimo bis Helene Fischer. Ach ja, und natürlich Fischerin, denn das Gender-Mainstreaming ist aus der deutschen Sprache natürlich nicht mehr wegzudenken!

 

Besonders Letzteres zeigt ganz deutlich: So unterschiedlich die – mehr oder weniger – deutsch sprechenden Bühnenfiguren auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Sie sind lernwillig, aber bildungsunfähig! Und dennoch finden sie Antworten auf Fragen, die sich noch niemand gestellt hat: Warum kann Goethes „Frühlingsspaziergang“ problemlos durch die Wetter-App ersetzt werden, wie würde Goebbels Sportpalast-Rede in der heutigen Entertainment-Gesellschaft klingen und warum fährt eigentlich kein Zug mehr nach nirgendwo? Was die beiden trotz redlicher Bemühungen jedoch nicht klären können: Wo steckt eigentlich Luca-Geronimo? Und, warum zum Teufel, muss man das wissen?

 

Dies werden mit Sicherheit nicht die einzigen Erkenntnisse sein, welche die Zuschauer von diesem abenteuerlichen Ausflug in das, was von der deutschen Sprache übrig geblieben ist, mitnehmen können.

 

Aktuelle Termine:

 

19. Januar, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), Festsaal Altes Rathaus Lichtenstein

 

Eintritt: 6,50 €

 

Vorverkauf: Reisebüro Stephan, Passage Am Stadion, Rudolf-Breitscheid-Straße, Lichtenstein

 

 

 

2. Februar, 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr), Rothers Kleine Kaffeestube Hohenstein-Ernstthal, Altmarkt 23

 

Vorverkauf/Bestellung: in der Gaststätte 03723 7379996

 

 

 

Zu den Autoren und Darstellern:

 

 

 

Dr. Klaus Eulenberger, Ex-Unternehmer und Buchautor, lebt in Gersdorf und ist vor allem durch seine Erzählungen über den invaliden Hund „Kelly“ bekannt. Außerdem erschienen von ihm die Erzählungen aus der Nachkriegszeit „Rotz am Backen, Scheiße am Been – ach, wie ist das Leben scheen!“

 

Ronald Willmann, Journalist, Autor und Taxifahrer aus Lichtenstein, trat zuletzt mit seinem „Willy-Bemmert-Programm“ auf. Neben verschiedenen satirischen Veröffentlichungen unternimmt er hin und wieder Ausflüge ins lyrische Genre und widmete sich mit dem Scientology-Roman „Der Vertreter“ auch der ernsten Prosa.

 

 

 

Gemeinsame Bühnenerfahrung sammelten die beiden bereits mit dem literarischen Programm „Jung und alt – je bunter, je doller“. Auch auf der von Ronald Willmann initiierten „Lichtensteiner Lese-Lounge“ nahmen sie bereits gemeinsam Platz.

 

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